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Arbeitsrecht

Arbeitsrecht - Alle wichtigen Informationen und Änderungen

Abmahnung, Kündigung, Urlaub und vieles mehr. Das Arbeitsrecht beinhaltet eine Vielzahl von verschiedenen Bereichen und Gesetzen. Auf unseren passenden Unterseiten zu den jeweiligen Themen, finden Sie alle wichtigen Informationen rund ums Rechtliche. 

Arbeitsrecht - Wichtige Änderungen

Damit Sie bei Gesetzesänderungen immer auf dem neuesten Stand sind, finden Sie hier alle Neuerungen auf einen Blick und in Kürze zusammengefasst:

Arbeitsrecht: Fachkräfteeinwanderungsgesetz (März 2020)

Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz soll es Fachkräften aus Ländern außerhalb der EU einfacher machen, in Deutschland zu arbeiten. Die Bedingung: Qualifizierte Fachkräfte müssen einen Arbeitsvertrag oder ein konkretes Arbeitsplatzangebot und eine in Deutschland anerkannte Qualifikation vorweisen.

Dann entfällt die Vorrangprüfung, die früher daraufhin  von der Bundesagentur für Arbeit (BA) vorgenommen wurde. Bedeutet: Es wird nicht mehr geprüft, ob für den konkreten Arbeitsplatz ein Bewerber aus Deutschland oder einem EU-Staat zur Verfügung stünde.

Weitere wesentliche Änderungen sind auf der Seite des Bundesministeriums des Innern nachzulesen

Änderung des Mindestlohns für Auszubildende (Anfang 2020)

Neu-Azubis erhalten ab sofort mindestens ein Gehalt von 515 Euro pro Monat.  Das geht auf die Reform des Berufsbildungsgesetzes zurück. Dabei handelt es sich um einen gestaffelten Mindestlohn:

  • 2021 erhöht er sich auf 550 Euro
  • 2022 auf 585 Euro
  • 2023 auf 620 Euro

Eine weitere Gesetzesänderung, die den Mindestlohn betrifft: Auch der allgemeine gesetzliche Mindestlohn ist in diesem Jahr gestiegen. Er betrug seit Januar 2019 9,19 Euro pro Stunde. Seit 1. Januar 2020 erhalten Arbeitnehmer, die auf Mindestlohnbasis arbeiten, einen Stundenlohn von 9,35 Euro. Lesen Sie mehr zum Thema auf unserer Seite Gehalt und Arbeitsrecht.

Neue Beitragsbemessungsgrenzen (Januar 2020)

Anfang 2020 trat außerdem eine Gesetzesänderung in Kraft, die neue Beitragsbemessungsgrenzen in der Krankenversicherung sowie in der Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung zur Folge hatte.

Beitragsbemessungsgrenzen in der Krankenversicherung:

  • Die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) stieg von 4.537,50 Euro im Monat auf 4.687,50 Euro im Monat.
  • Für die Pflegeversicherung gilt die gleiche Beitragsbemessungsgrenze.
  • Die allgemeine Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) ist von 60.750 Euro auf 62.550 Euro gestiegen.

Bei der Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung gilt:

  • Die Beitragsbemessungsgrenze West wurde auf 6.900 Euro monatlich festgesetzt.
  • In den neuen Bundesländern gilt seit Januar eine Beitragsbemessungsgrenze von monatlich 6.450 Euro.
  • In der knappschaftlichen Rentenversicherung liegt die Beitragsbemessungsgrenze bei monatlich 8.450 Euro.

Berücksichtigung des 3. Geschlechts in Meldungen und allen Schriftverkehren (Seit 2020)

Was in der Stellenanzeige bereits seit Anfang 2019 gilt, muss nun auch in allen Meldungen berücksichtigt werden: Personen, die sich nicht eindeutig einem Geschlecht zuordnen können, können sich seit etwas mehr als einem Jahr im Geburtenregister als „divers“ oder „unbestimmt“ eintragen lassen. Durchgesetzt dafür hat sich die Bezeichnung das „dritte Geschlecht“.

Seit Anfang des Jahres muss die Angabe eines unbestimmten oder dritten Geschlechts auch bei verschiedensten Meldeanlässen und in allen Schriftverkehren möglich sein. Dabei soll sich die Angabe am

030 120 643 64

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